"Kulturpreis Rhön"

für herausragende kulturelle Leistungen

Seit der Gründung des Kulturausschusses, der 1965 auf Betreiben von Rhönklubpräsident Dr. Josef-Hans Sauer ins Leben gerufen und von Paul Bohl über Jahrzehnte geleitet wurde, entwickelte sich – hauptsächlich von Max Mölter betrieben – die Stiftung eines Kulturpreises durch den Rhönklub. Er wurde auf der 93. Hauptversammlung 1969 in Fladungen beschlossen und an jene Frauen und Männer vergeben, die auf kulturellem Gebiet – unabhängig von einer Mitgliedschaft im Rhönklub – Außerordentliches geleistet haben.

Der „Kulturpreis Rhön" besteht aus einer Medaille im Durchmesser von 100 mm. Der Avers zeigt in Reliefprägung die Köpfe des Minnesängers Otto Graf von Bodenlaube nebst seiner Gemahlin Beatrice in Anlehnung an das Grabmal in der Kirche von Frauenroth. Der Revers trägt den Namen des Geehrten. Diese höchste Kulturauszeichnung wird eher selten verliehen, 1971 das erste Mal. Der Kulturpreis kann mit einer Geldgabe dotiert werden.

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