Beständigkeit ist das Besondere an den freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Vereinen. „Wir wandern mit dem Vogelsberger Höhen-Club (VHC) Schlitz“ oder im nächsten Halbjahr heißt es dann „mit dem Rhönklub Hünfeld“. Dieser bewährte Halbjahresrhythmus gilt nun schon ein Vierteljahrhundert. Daneben sind gegenseitige Besuche an Jahreshauptversammlungen, Weihnachtsfeiern oder an sonstigen besonderen Anlässen selbstverständlich.
So war es nun wieder anlässlich einer Begehung auf dem „Weg der Hoffnung“, verbunden mit einer kleinen Grenzwanderung. Fast 40 Teilnehmer aus beiden Vereinen erfuhren Hindergründe über die 14 Stationen, die als Kunstwerke und Mahnmale an der ehemaligen Grenze tiefgründige und bemerkenswerte Denkanstösse geben. Als dann noch das Hünfelder Mitglied Helmut Arnreich, geboren in dem unmittelbar an der ehemaligen Zonengrenze gelegenen Geismar, von seiner mit Eltern und Pferdefuhrwerk gelungenen Flucht im Jahre 1952 als 14-Jähriger und über Vorkommnisse an der innerdeutschen Grenze berichtete, wurden die Zuhörer nachdenklich.
Abschluss, verbunden mit einem gemütlichen Beisammensein, war dann in der Cafeteria Hallenbad in Hünfeld. Hier tauschten die Vorsitzenden Manfred Michel für Schlitz und Josef Vogt für Hünfeld Andenken und Urkunden aus. Beide betonten die gegenseitige Wertschätzung und Einmütigkeit, über die seinerzeit die Verbindung zustande kam. Wilfried Gräber, Hünfelder Wanderführer und bei gegenseitigen Besuchen in den letzten Jahren immer dabei, berichtete noch über einige lustige Begebenheiten.
Foto: Karl-Heinz Burkhardt

Der Milseburgweg wurde in den letzten 3 Jahren gründlich überarbeitet und wurde jetzt vom Deutschen Wanderverband als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet.
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