Extratour Ostheimer: neuer Premiumweg im Streutal

Das Premiumwanderwege-Netz der Rhön hat dieser Tage erneut weiteren Zuwachs bekommen: die Extratour „Der Ostheimer" mit einer Länge von 6,8 Kilometern. 260 Höhenmeter sind hier zu bewältigen. Der Schwierigkeitsgrad liegt bei leicht bis mittel. Die gesamte Strecke ist mit einem roten „O" markiert.

Die offizielle Eröffnung der Rundtour fand jetzt vor der Gaststätte der „Lichtenburg", dem höchsten Punkt der Extratour, statt. Trotz diesigen Wetters hatten sich zuvor knapp 30 Wanderer auf den Weg gemacht, um unter Führung des Wanderwarts der Lichtenburggemeinde Rhönklub-Zweigverein Ostheim e. V., Jürgen Stumpf, die Extratour „Der Ostheimer" kennenzulernen und sich von der gelungenen Streckenführung des neuen Premiumwanderwegs zu überzeugen. Während der Wanderung ging Schmidt nicht nur auf den Premiumwanderweg und dessen Besonderheiten ein, sondern wusste auch Interessantes über die Geschichte der Lichtenburg und der Stadt Ostheim zu berichten.

Nach der Ankunft im Burghof der „Lichtenburg" zeigte sich der stellvertretende Landrat des Rhön-Grabfeld-Kreises Peter Suckfüll von der 23. Extratour des „HOCHRHÖNER" sehr angetan. Der „Ostheimer" sei nicht nur vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg zertifiziert worden, sondern habe im Vergleich zu den anderen Rhöner Extratouren aufgrund seiner hohen Qualität den zweiten Platz in der Punktewertung belegt. „Mit dem ,Ostheimer' ist der weitere Ausbau der touristischen Infrastruktur in der bayerischen Rhön hervorragend und nachhaltig gelungen. Erreicht werden konnte dies nur durch die erfolgreiche Zusammenarbeit von ARGE Rhön, dem Verein Naturpark & Biosphärenreservat Bayer. Rhön e.V. , der Stadt Ostheim, dem Fremdenverkehrsverein Ostheim und Rhönklub", hob Suckfüll hervor.

Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs stellte fest, dass der neue Wanderweg nicht nur eine wichtige Komponente aufgrund seiner touristischen Bedeutung für die heimische Wirtschaft darstellen werde, sondern auch der Erhaltung der Fitness diene, da er nicht nur von Wanderern, sondern auch von Nordic Walkern genutzt werde. Waldsachs lobte ausdrücklich das Engagement des Koordinators für das Wanderweltprojekt der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön Thomas Lemke, dem in hohem Maße die Ausarbeitung des Wegekonzepts zu verdanken sei. Der Vorsitzende des Ostheimer Fremdenverkehrsvereins Peter Schmidt freute sich, dass der „Ostheimer" für wichtige Impulse sowohl für den Ostheimer Tourismus als auch die Rhöner Wanderwelt insgesamt sorgen werde. Ein echtes „Schmuckstück" der Rhön, wie man es selten in der Region vorfinden werde, sei der „Ostheimer" geworden, meinte denn auch Michael Pfaff als Geschäftsführer der Tourismus GmbH Bayerische Rhön und Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Bad Neustadt.

Über den neuen Premiumwanderweg „Der Ostheimer“ freuen sich Ostheims Fremdenverkehrsvereinsvorsitzender Peter Schmidt, der Koordinator für das Wanderweltprojekt der ARGE Rhön Thomas Lemke, Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs, die ehemalige Rhönklub-Präsidentin Regina Rinke, der Geschäftsführer der Tourismus GmbH Bayerische Rhön Michael Pfaff und der stellvertretende Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld Peter Suckfüll (von links).

In der nördlichen Flur der Fachwerkstadt Ostheim v. d. Rhön und der Ruine Lichtenburg erstreckt sich eine äußerst abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, Trockenrasen, Steilhängen mit Felsen und naturnahen Mischwäldern. Mit der neuen Extratour „Der Ostheimer" wurde nun mit einem Premiumwanderweg, mit beeindruckender Panoramasicht auf das Streutal und die Hohe Rhön, diese attraktive Landschaft auf schmalen Pfaden und weichen Wiesenwegen erschlossen.

Auf einem Pfad verlässt man den Schlossberg mit der Ruine Lichtenburg in südlicher Richtung und erreicht bald den Wanderparkplatz an der Burgstraße. Von hier führt die Extratour durch die Flur des so genannten „Rauhen Stein". Kalkscherbenäcker gaben hierfür den Namen. Dann führt ein kurzer Anstieg hinauf zum Römersbühl. Hier verläuft der Weg durch ein schattiges Kiefernwäldchen, bevor die Wanderer zur Doppelten Eiche, einem beeindruckenden Naturdenkmal, kommen. Nach dem Buchenwald erfolgt der teilweise steile Anstieg zum Gipfel des Weyhershauck. Auf dessen Magerrasenflächen leben seltene Pflanzen und Insekten wie beispielsweise Knabenkraut, Silberdistel und viele Schmetterlingsarten. Weit schweifen die Blicke von der Ruhebank am Gedenkkreuz. Der weitere Weg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit zahlreichen Obstbäumen zur Lichtenburg zurück, einer bewirtschafteten Burganlage aus dem 12. Jahrhundert.

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