Lütterquelle in neuem Gewand

Ein schöner Rastplatz ist es geworden, das Gelände um die gefasste Lütterquelle im sog. Goldloch am Fuße des gewaltigen Wasserkuppenmassivs.

Diese Quellenfassung wurde von Wanderfreunden des Rhönklub-Zweigvereins Poppenhausen bereits im Jahr 1949 erstellt. Die eigentliche Quelle der Lütter liegt etwa 50 m weiter oben am Hang. Die Quellenfassung ist also eine „Durchlaufstation" für das Wasser des Bächleins Lütter. Das Areal liegt mitten in einem Wald. Schon 1991 musste der örtliche Zweigverein viele Arbeitsstunden investieren, um umgestürzte Bäume zu entfernen und die Quellenanlage zu erneuern.

Genau 20 Jahre später, also in diesem Jahr 2011, hatten Stürme und starke Regenfälle das gesamte Gelände für Besucher erneut unpassierbar gemacht. Und wieder fanden sich viele fleißige Hände aus dem Zweigverein Poppenhausen, die zupacken konnten. Mehrere hundert Arbeitsstunden waren vonnöten, um aus einem chaotischen Waldstück einen ansehnlichen Anlaufpunkt für Wanderer zu machen. Die Zusammenarbeit mit den Behörden und dem Quellensachverständigen Stefan Zaenker klappte ausgezeichnet. Eine schmucke Anlage mit Geländer und Treppe sowie einer Bank entstand und ladet den Wanderer zur Rast ein.

Mit einer Wanderung und einer kleinen Feier konnte das „Werk" vom 1. Vorsitzenden Manfred Woditschka der Öffentlichkeit übergeben werden. Hubert Wagner, sein Vorgänger im Amt, zitierte aus alten Protokollen, berichtete also aus der Geschichte der Anlage.

Eine kleine Tafel mit einem Gedicht von Ludwig Mihm zur Lütter gibt vor Ort Auskunft über den Verlauf des Bächleins:

Lütterquelle
Im Goldloch hier entspring ich.
Den Namen Lütter empfing ich.
Im Guckaisee, da bad ich.
Viel Mensch' und Tiere lab ich.
Durch Poppenhausen eil ich.
Im Lüttertal verweil ich.
Manch kleines Bächlein erb ich.
Im Schoß der Fulda sterb ich.

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